Gebäudebestand in Teltow
Teltow zeigt den für den Berliner Speckgürtel typischen Mix aus historischem Kern und massiver Erweiterung nach 1990. Rund 12 Prozent des Bestands stammt aus der Zeit vor 1919, konzentriert in der historischen Altstadt mit Fachwerk und Ziegelbauten. Weitere etwa 15 Prozent entstanden zwischen 1919 und 1949 als Siedlungs- und Werksbau, und rund 23 Prozent sind DDR-Typenbauten aus den Jahren 1950 bis 1989, prägend etwa in Teltow-Sigridshorst und an der Stahnsdorfer Straße.
Der größte Block, rund 38 Prozent, kam im Bauboom nach der Wende zwischen 1990 und 2011 dazu, weitere gut 12 Prozent seit 2012 als moderne Verdichtung und neue Quartiere. Der durchschnittliche Wärmebedarf im Bestand liegt bei etwa 134 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Für Eigentümer heißt das: Je nach Baujahr reicht die Ausgangslage vom denkmalgeschützten Altstadthaus bis zum sanierten Neubau am Wasser.
