Gebäudebestand in Schönefeld
Schönefeld ist eine Boom-Gemeinde mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil junger Gebäude, geprägt von der Nähe zum Flughafen BER und zur Berliner Stadtgrenze. Rund 35 bis 40 Prozent des Bestands ist nach 2010 entstanden, vor allem in Schönefeld-Nord und in Großziethen. Zwischen 1990 und 2010 kamen zahlreiche Einfamilienhaussiedlungen dazu, unter anderem in Großziethen und Waltersdorf.
Der Altbestand aus der Zeit vor 1945 konzentriert sich auf die historischen Dorfkerne wie Selchow, Waßmannsdorf und Kiekebusch. Wer in Schönefeld ein Objekt besitzt, hat also meist entweder einen modernen Neubau mit guten energetischen Kennwerten oder ein älteres Gebäude im Dorfkern. Die Einwohnerzahl hat sich seit den 1990er Jahren fast verdreifacht und nähert sich 20.000, was den anhaltenden Bau- und Verdichtungsdruck erklärt.
