Gebäudebestand in Königs Wusterhausen
Königs Wusterhausen, kurz KW, umfasst rund 21.000 Wohneinheiten und einen Gebäudebestand, der stark durch DDR-Erweiterung und Nachwendeboom geprägt ist. Etwa ein Viertel der Gebäude stammt aus der Zeit vor 1945, konzentriert im Stadtkern, in den Villenvierteln und in alten Ortsteilen wie Niederlehme und Zernsdorf. Rund 35 Prozent entstanden zwischen 1945 und 1990, geprägt von DDR-Typenbauten unter anderem im Wohngebiet Am Fontanegarten und an der Winckelmannstraße.
Etwa 28 Prozent des Bestands kam nach der Wende zwischen 1991 und 2010 dazu, überwiegend als Einfamilienhaus-Siedlungen. Seit 2010 verdichtet sich vor allem das Zentrum, und neue Quartiere wie am Funkerberg entstehen. Für Eigentümer heißt das: Je nach Ortsteil und Baujahr reicht die Bandbreite vom denkmalgeschützten Villenbau bis zur sanierten Platte.
