Gebäudebestand in Fürstenwalde/Spree
Fürstenwalde/Spree hat eine bemerkenswert gemischte Bausubstanz mit rund 18.000 Gebäuden, davon etwa 8.000 beheizte Wohngebäude. Der Altbau vor 1919 macht rund 15 Prozent aus und konzentriert sich im Stadtkern rund um den St.-Marien-Dom. Der DDR-Bestand von 1949 bis 1990 dominiert mit etwa 45 Prozent, vor allem in den Plattenbausiedlungen der Stadtteile Nord und Süd, die überwiegend von Wohnungsgesellschaften verwaltet werden. Weitere 28 Prozent entstanden nach 1991 im Nachwende- und Neubau.
Für Anbieter von Energieausweisen entsteht so ein breites Aufgabenfeld: In den Einfamilien- und Zweifamilienhäusern der Randlagen und Ortsteile wie Trebus und Molkenberg besteht der größte Markt für Bedarfsausweise, weil viele Gebäude vor 1978 gebaut und nicht wesentlich saniert wurden. In den großen Plattenbausiedlungen dominieren dagegen Verbrauchsausweise. Das größte Neubauprojekt der Stadt ist das Quartier Spreevorstadt westlich der Leistikowstraße mit rund 1.000 geplanten Wohneinheiten, dazu kommen das Fürstenwalder Gartenfeld und Wohnen am Spreeufer auf früheren Gewerbeflächen.
