Gebäudebestand in Falkensee
Falkensee ist eine der jüngsten Städte im Berliner Speckgürtel, und das prägt den Gebäudebestand deutlich. Rund 60 Prozent der etwa 14.500 Gebäude sind nach 1990 entstanden, mit einem regelrechten Bauboom zwischen 1995 und 2005. Etwa 85 Prozent des Bestands sind Ein- und Zweifamilienhäuser, oft im Gartenstadt-Stil mit großzügigen Grundstücken. Wer hier ein Haus aus den späten Neunzigern oder frühen Zweitausendern besitzt, hat meist bereits solide, aber inzwischen sanierungsreife Bausubstanz.
Die Stadt ist aus der Fusion der Dörfer Falkenhagen und Seegefeld entstanden, was sich bis heute in den historischen Ortskernen zeigt. Rund um den Falkenhagener Anger und den Seegefelder Anger stehen ältere Bauernhäuser und Villen, während Siedlungen wie Finkenkrug und die Gartenstadt Falkenhöh eigene bauliche Handschriften haben. Die Einwohnerzahl hat sich in dreißig Jahren von rund 22.000 auf über 45.000 verdoppelt, entsprechend viel wurde und wird gebaut.
